Premiere im Krombacher Niedersachsenpokal

Am Samstag, den 1. August 2026, um 16:00 Uhr erwartet den TSV Bardowick ein ganz besonderes Fußballhighlight. Im Achtelfinale des Krombacher Niedersachsenpokals empfängt der Bezirksligist den Oberligisten Blau-Weiß Lohne im Heinrich-Langeloh-Stadion.

Für den TSV Bardowick ist die Teilnahme am Niedersachsenpokal eine Premiere. Durch den Einzug in das Finale des Bezirkspokals gegen den SV Drochtersen/Assel sicherten sich die Grün-Weißen erstmals das Ticket für den landesweiten Wettbewerb und dürfen sich nun mit einem der traditionsreichsten Vereine des niedersächsischen Fußballs messen.

Der Gegner: Blau-Weiß Lohne

Die Gäste aus Lohne mussten bereits in der Qualifikationsrunde antreten. Gegen den Oberliga-Konkurrenten FC Verden setzte sich Blau-Weiß nach einem dramatischen Spiel im Elfmeterschießen mit 6:5 durch. Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden – dabei lag Lohne zweimal zurück und erzielte den Ausgleich erst in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit.

Nach vier Jahren in der Regionalliga Nord mussten die Lohner in diesem Sommer den Gang in die Oberliga antreten. Trotz des Abstiegs hat sich der Verein in den vergangenen Jahren beispielhaft entwickelt. Die Zahl der Sponsoren wurde kontinuierlich ausgebaut, hauptamtliche Strukturen geschaffen, das Trainer- und Funktionsteam erweitert sowie die Infrastruktur – unter anderem durch moderne LED-Werbebanden – deutlich verbessert.

Der personelle Umbruch fiel nach dem Abstieg groß aus: Elf Abgängen stehen neun Neuzugänge gegenüber. Erfahrene Leistungsträger wie Thorsten Tönnies, Marko Dedovic und Jakub Westendorf sind dem Verein erhalten geblieben und bilden weiterhin das Gerüst der Mannschaft.

Auf der Trainerbank steht seit dieser Saison Hammad El-Arab, der zuvor den SV Hansa Friesoythe betreute. Bei den Neuverpflichtungen setzte Lohne vor allem auf junge, entwicklungsfähige Spieler mit regionalem Bezug. Eine Ausnahme bildet der 31-jährige Christian Düker, der zu seinem ehemaligen Verein zurückkehrt.

TSV Bardowick mit neuem Trainerteam und jungem Kader

Auch beim TSV Bardowick hat sich zur neuen Saison einiges verändert. Neuer Cheftrainer ist Malte Bösch, der zuletzt den Heeslinger SC auf den dritten Tabellenplatz der Oberliga Niedersachsen führte. Unterstützt wird er weiterhin von Eike Surke als Co-Trainer.

Nils Hancke bleibt der Mannschaft als Teammanager erhalten und übernimmt künftig verstärkt organisatorische Aufgaben rund um das Team sowie den Bereich Sponsoring.

Der Kader wurde erneut gezielt verjüngt. Mit Theo Behrens-Perez, Matti Köster, Richard Schmidt, Arthur Paschko und Mika Madsen rücken gleich fünf Spieler aus der erfolgreichen U18 dauerhaft in den Herrenbereich auf. Für den Trainingsbetrieb nimmt zudem Torwart Fritz Mattfeld regelmäßig am Torwarttraining sowie an ausgewählten Trainingseinheiten der Mannschaft teil.

Mit Mert Akkus, Robin Meyer und Linus Werner konnten darüber hinaus drei externe Neuzugänge verpflichtet werden, die die ambitionierten Ziele des TSV unterstützen sollen. Der ursprünglich verpflichtete Neuzugang Sekander Rasul wird hingegen nicht für den TSV Bardowick auflaufen. Verein und Spieler haben sich noch vor Saisonbeginn einvernehmlich auf eine Trennung verständigt.

Außenseiter mit Heimvorteil

Die Rollen vor dem Anpfiff sind klar verteilt. Als Oberligist geht Blau-Weiß Lohne als Favorit in die Partie. Dennoch wollen die Grün-Weißen ihre Außenseiterchance nutzen und mit Leidenschaft, Disziplin und großem Einsatz dagegenhalten. Vor heimischer Kulisse möchte der TSV Bardowick zeigen, dass er auch gegen einen klassenhöheren Gegner konkurrenzfähig ist.

Die Zuschauer dürfen sich auf einen spannenden Pokalnachmittag freuen. Mit der Rahmenbedingungen der heimischen Anlage soll das Heinrich-Langeloh-Stadion zu einem echten Faktor werden und den Rahmen für einen besonderen Fußballnachmittag bieten.

Ausblick

Bereits wenige Tage später wartet die nächste Pokalaufgabe. Im Bezirkspokal empfängt der TSV Bardowick am Donnerstag, den 6. August 2026, um 19:00 Uhr den MTV Römstedt im Heinrich-Langeloh-Stadion.

Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer bei beiden Heimspielen.

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