3:1 Heimsieg gegen TuS Wieren

Der Heimsieg gegen den TuS Wieren war am Ende verdient, auch wenn die Partie für die Bardowicker denkbar ungünstig begann. Bereits früh hatten C. Glebke und P. Voß ein Abstimmungsproblem, sodass L. Scholz davon profitierte und den Ball zur frühen 0:1-Führung für die Gäste ins leere Tor schob. Wer allerdings dachte, der Schock würde tief sitzen, lag falsch. Die Bardowicker legten direkt den Vorwärtsgang ein, zunächst jedoch noch ohne die ganz großen Torchancen.

Die zweite gefährliche Aktion der Gäste hatte es dagegen in sich: J. Benecke wurde mit einem starken Steckpass in Szene gesetzt, verzog jedoch knapp am langen Pfosten vorbei – das hätte durchaus das 0:2 sein können. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Bardowicker zielstrebiger. R. Lazo-Garcia dribbelte stark in den Strafraum und kam selbst zum Abschluss, wobei eine Hereingabe auf die einschussbereiten T. Kathmann und L. Hamann vermutlich die bessere Option gewesen wäre.

In der 14. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich. P. Voß spielte einen Steckpass durchs Zentrum auf T. Kathmann, der den Ball clever passieren ließ. L. Hamann erkannte die Situation perfekt, stand plötzlich frei vor Wierens Keeper L. Narawitz und schob souverän zum 1:1 ein.

In der Folge erhöhten die Bardowicker den Druck auf die Gäste und kamen in der 29. Minute zur verdienten Führung. L. Hamann flankte auf den einlaufenden T. Kathmann, der sich in klassischer Stürmermanier stark durchsetzte und den Ball zum 2:1 über die Linie drückte. Doch auch Wieren blieb gefährlich. In der 35. Minute legte J. Benecke quer auf L. Scholz, der den Ball allerdings knapp verpasste – sonst wäre der Ausgleich nahezu sicher gewesen. Überraschend war dabei, dass die sonst so stabile Defensive der Bardowicker gleich mehrere Großchancen zuließ. Mit der 2:1-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Zur zweiten Hälfte kam M. Zeugner für J. Hauschildt ins Spiel, der nach überstandener Krankheit zunächst auf der Bank Platz genommen hatte. In der 55. Minute folgte dann ein Treffer, der stark an das 2:1 erinnerte: M. Zeugner spielte auf T. Kathmann, der direkt auf den tief gestarteten L. Hamann weiterleitete. Dieser blieb vor dem Tor eiskalt und erhöhte auf 3:1. Nur zwei Minuten später hatten die Hausherren gleich doppelt Pech. Erst traf M. Zeugner die Latte, kurz darauf setzte auch R. Lazo-Garcia den Ball an den Querbalken. Das mögliche 4:1 lag in der Luft. Die nächste starke Kombination folgte in der 58. Minute: M. Zeugner spielte einen öffnenden Pass ins Zentrum auf T. Glüsing, der gemeinsam mit L. Hamann einen Doppelpass initiierte. Über T. Kathmann kam der Ball erneut gefährlich vor das Tor, doch der Abschluss ging knapp am langen Eck vorbei.

In der 59. Minute bot sich Wieren nochmals die Chance auf den Anschlusstreffer. C. Glebke verschätzte sich beim Herauslaufen in einem der wenigen Umschaltmomente der Gäste in Halbzeit zwei. H. Liedtke klärte jedoch stark für den bereits geschlagenen Schlussmann. Insgesamt erwischte der sonst so sichere Rückhalt der Bardowicker keinen fehlerfreien Tag. In der 62. Minute reagierten die Hausherren mit einem Doppelwechsel: D. Öker und L. Mandel kamen für T. Kathmann und L. Ahrens ins Spiel. D. Öker setzte direkt Akzente. Nach einem Steckpass lief er mit einer starken gegenläufigen Bewegung in den Strafraum und schloss trocken auf das kurze Eck ab – der Ball landete jedoch nur am Innenpfosten. Das wäre beinahe das erste Tor für D. Öker im Trikot der Bardowicker gewesen. In der 74. Minute durfte dann auch Youngster A. Paschko ran und ersetzte T. Glüsing.

Nur wenige Minuten später stand erneut D. Öker im Mittelpunkt. Nach Zuspiel von L. Hamann zog er in den Strafraum und legte clever auf A. Paschko quer. Der stand frei vor dem Tor, bekam den Ball jedoch nicht sauber verarbeitet, sodass der Abschluss letztlich geblockt wurde. Diese Chance hätte der Nachwuchsspieler besser nutzen können. Kurz vor Schluss durfte dann auch Jugendspieler O. Biernatzki sein Debüt feiern. Er kam in der 89. Minute für R. Lazo-Garcia ins Spiel.

Danach war Schluss. Unter dem Strich steht ein verdienter Heimsieg der Bardowicker, auch wenn Wieren durchaus Chancen auf weitere Treffer hatte. Insgesamt waren die Gastgeber jedoch die aktivere und gefährlichere Mannschaft und hätten das Ergebnis bei besserer Chancenverwertung sogar noch deutlicher gestalten können.

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