Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten die Gäste aus Lüneburg früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase erspielten sich die Bardowicker mehrere gute Chancen: T. Kathmann (8.) und L. Hamann (14.) sorgten für erste gefährliche Offensivaktionen.
Die größte Möglichkeit bot sich wenig später D. Öker, der frei im Strafraum vor Torhüter F. Nentwig auftauchte, den Ball jedoch aus spitzem Winkel nicht im Tor unterbringen konnte.
In der 25. Minute fiel dann die verdiente Führung: Nach einer Ecke von L. Holzhütter köpfte T. Kathmann zum 1:0 ein. Nur acht Minuten später erhöhte erneut Kathmann (33.), der einen sehenswerten Heberpass von M. Kuhlmann zum 2:0 verwertete. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung absolut verdient, da Lüneburg bis dahin ohne Torabschluss blieb.
Kurz vor der Pause hätten die Gastgeber bereits alles klarmachen können: L. Hamann verpasste per Kopf (40.) und L. Mandel scheiterte nach Vorarbeit von R. Lazo-Garcia (41.). Ein drittes Tor zur Halbzeit wäre durchaus möglich gewesen.
Nach dem Seitenwechsel kam Eintracht Lüneburg deutlich verbessert aus der Kabine und verkürzte in der 52. Minute auf 2:1. F. Block setzte sich stark über die linke Seite durch und traf ins kurze Eck – dabei sah die Bardowicker Defensive nicht gut aus.
Die Heimelf hatte jedoch die direkte Antwort parat, konnte ihre Chancen aber nicht nutzen. Besonders T. Kathmann verpasste nach Vorarbeit von D. Öker den dritten Treffer.
In der 61. Minute reagierten die Gastgeber mit einem Doppelwechsel: J. Werner und D. Öker verließen das Feld, J. Hauschildt und L. Kaufmann kamen ins Spiel. Weitere Wechsel folgten in der 73. Minute.
In dieser Phase wurde Lüneburg stärker, doch das Spiel wurde von einer schweren Verletzung überschattet: M. Kuhlmann zog sich bei einer Defensivaktion einen doppelten Bänderriss im Knöchel zu und musste ausgewechselt werden.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 86. Minute: Nach einer Ecke köpfte P. Voss zum verdienten 3:1 ein. Zwar verkürzte Lüneburg in der Nachspielzeit nach einem Freistoß noch auf 3:2 – begünstigt durch eine Gelb-Rote Karte gegen L. Kaufmann – doch das blieb nur Ergebniskosmetik.
Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.
Neben dem verdienten Heimsieg wird das Spiel jedoch vor allem durch die schwere Verletzung von M. Kuhlmann sowie eine mögliche Handverletzung von T. Kathmann überschattet.



